Werkswohnungen können saniert werden Land übergibt Förderbescheid für Pilotprojekt
Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen hat heute gemeinsam mit ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link den entsprechenden Förderbescheid an Daniel Gahr, Vorstandsvorsitzender der Mainzer Stadtwerke AG, überreicht.
Insgesamt werden in der Mühltalstraße in Finthen acht bestehende Mietwohnungen modernisiert. Die geförderten Wohnungen überzeugen durch den hohen Einsatz erneuerbarer Energien und sind für Haushalte mit mittleren Einkommen für 20 Jahre zweckgebunden. Daniel Gahr: „Die Mainzer Stadtwerke verfügen über ein kleines Angebot von knapp 40 Wohnungen im Stadtgebiet. Diese sind an aktive und ehemalige Mitarbeitende und Hinterbliebene vermietet, zu sehr sozialen Mieten. Für uns ist dieses Angebot wichtig, um die MSW als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren. Wir möchten die Wohnungen aus den 60er und 70er Jahren energetisch auf den Effizienzhausstandard 55 bringen, um unseren Anforderungen an Nachhaltigkeit im Konzern gerecht zu werden und gleichzeitig für die Bewohnerinnen und Bewohner einen zeitgemäßen Wohnkomfort zu bieten.“
Die Mühltalstraße ist das Pilotprojekt, für dessen Aufwertung die Stadtwerke insgesamt knapp 2,5 Millionen Euro in die Hand nehmen. Der Baustart soll in den kommenden Monaten erfolgen, erläuterte Gahr im Rahmen der Übergabe des Förderbescheids, zu der auch Oberbürgermeister Nino Haase und der Finther Ortsvorsteher Manfred Mahle in die Mühltalstraße gekommen waren. Während der Baumaßnahme erhalten alle Bewohnerinnen und Bewohner Ersatzwohnraum. Die Sanierung erfolgt „hausweise“, also zunächst Haus Nr. 58, dann Haus Nr. 60.
Dank der Förderung der ISB wird es möglich sein, die Wohnungen im Programm „Modernisierung bestehender Mietwohnungen“ nach Abschluss der Maßnahme zu günstigen Konditionen an berechtigte Mitarbeitende zu vermieten. Daniel Gahr: „Dafür bedanken wir uns ganz herzlich.“
Als Förderbank des Landes finanziert und begleitet die ISB soziale Wohnungsbauprojekte: „Die Fördermittel stärken nicht nur den sozialen Wohnungsbau, sondern auch die Entwicklung unserer Region. Wir investieren damit nachhaltig in lebenswerte Quartiere und freuen uns daher sehr, dieses Projekt zu begleiten“, sagt ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. Durch die Förderung könne der Wohnraum für eine Miete in Höhe von 8,90 Euro je Quadratmeter für Haushalte mittleren Einkommens zur Verfügung gestellt werden.