Kategorien: Stadtwerke AG
14.06.2011

Reduzierung der Einspeisevergütung führt zu Boom beim Bau und Anschluss von Photovoltaikanlagen

Die geplante Reduzierung der Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen ab Juli 2011 führt zu einem Boom beim Bau und Anschluss von Neuanlagen. Bereits seit einigen Wochen werden verstärkt Anlagen in Betrieb genommen um noch die höheren Vergütungssätze zu bekommen. Zum 1. Juli 2011 soll die gesetzliche Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen, in Abhängigkeit des Zubaus von März bis Mai 2011, um bis zu 15% gesenkt werden. Dies hat zur Auswirkung, dass viele Anlagenbetreiber ihre Photovoltaikanlagen noch kurzfristig in Betrieb nehmen wollen um sich die höheren Vergütungssätze zu sichern. Der Boom kann in der Folge zu Engpässen bei der Bearbeitung der Neuanlagenanträge beim Netzbetreiber führen. Die im Auftrag des Netzbetreibers EnRM - Energienetze Rhein-Main GmbH tätige  Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) hat zwar kurzfristig den Personaleinsatz verstärkt, jedoch kann es zu längeren Wartezeiten bei der Antragsbearbeitung kommen. Auch bei der Abwicklung des technischen Anschlusses kann es durch verstärkte Anfragen zu Verzögerungen kommen. Die ÜWG weist daher noch mal darauf hin, dass ausreichend Zeit für den Anschluss und die Inbetriebnahme der Anlagen eingeplant werden muss. Insbesondere der Anschluss größerer Photovoltaikanlagen benötigt ausreichend Zeit für die Klärung des technischen Anschlusses. Kunden die eine Photovoltaikanlage ans Netz anschließen wollen sollten sich daher möglichst frühzeitig mit allen dafür notwendigen Unterlagen an die ÜWG wenden. Ausführliche Informationen hierzu findet man auf der Homepage der ÜWG www.uewg.de in der Rubrik Produkte&Dienstleistungen/Netzanschluss/Einspeiser.