Kategorien: Stadtwerke AG
12.05.2011

Bürger sind mit Workshop-Ergebnissen sehr zufrieden

MVG informierte auf dem Lerchenberg über Beteiligungsverfahren Mainzelbahn Etwa 60 Bürger informierten sich am Mittwochabend im Lerchenberger Bürgerhaus  über die Ergebnisse des Bürgerbeteiligungsverfahrens zum geplanten Straßenbahnausbau. Auch die zweite Informationsveranstaltung der MVG zu den Ergebnissen der Mainzelbahn-Bürgerworkshops in den Stadtteilen verlief nach Auffassung der Mainzer Verkehrsgesellschaft äußerst positiv: Der weit überwiegende Teil der Anwesenden begrüßte die in insgesamt vier Bürger-Workshops auf dem Lerchenberg erzielten Ergebnisse zur künftigen Straßenbahntrasse im Stadtteil. Auch Ortsvorsteherin Angelika Stahl lobte das von der MVG freiwillig angebotene Beteiligungsverfahren und die frühzeitige und umfassende Information der Bürger durch die Mainzer Verkehrsgesellschaft als richtigen Weg bei der Umsetzung eines Großprojektes. Im Bürgerhaus stellten die Planer der MVG, externe Fachgutachter sowie Herrmann Sträb vom Büro GRAS die Ergebnisse der Workshops sowie die Vorzugsvariante der MVG zum Straßenbahnausbau den Bürgern vor. Das Büro GRAS war von der MVG mit der Durchführung des Beteiligungsverfahrens zur Mainzelbahn beauftragt worden. Die auffälligste  Änderung auf dem Lerchenberg im Vergleich zu der ursprünglich vom Stadtrat auf den Weg gebrachten und von der MVG geprüften Trassenführung betrifft die Endstelle der künftigen Mainzelbahn: In den Bürgerworkshops kristallisierte sich eine deutliche Mehrheit gegen eine Endhaltestelle im Bereich Bürgerhaus heraus. Der von der MVG beauftragte Gutachter ermittelte daraufhin die Umweltverträglichkeit von insgesamt acht alternativen Trassenführungen auf dem Lerchenberg. Wesentliche Kriterien waren dabei der Flächenverbrauch, die Eingriffe in Grünsubstanz und die Auswirkungen von Schall und Erschütterungen auf die Anwohner. Ergebnis: Die jetzt favorisierte Lösung mit einer Endhaltestelle in der Hindemithstraße in Höhe des Schulzentrums und einer Wendeschleife im Wäldchen am ev. Kindergarten ist die mit Abstand konfliktärmste Lösung. Nachdem sich diese Trasse auch unter dem Kosten-Nutzenaspekt als wirtschaftlich und verkehrlich sinnvoll herausgestellt hat, verfolgt die MVG diese Lösung jetzt weiter. Im Bürgerhaus meldeten sich allerdings auch Bürger zu Wort, die mit dieser „kurzen Variante“ nicht ganz glücklich sind und eher die längere Bürgerhausvariante bevorzugen um zusätzliche Bereiche  Lerchenbergs an die neue Straßenbahn anzubinden. Durchweg positiv aufgenommen wurden von den Bürgern die im Workshop erreichten Lösungen unter anderem zur langfristigen Sicherung der Spiel- und Freizeitfläche Spargelacker, zur Lage der Haltestellen und zur Führung der Straßenbahn in der Hindemithstraße unter Erhaltung des Grünstreifens.